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Ölkühler

Ein Zusatzölkühler sorgt fuer weitere Abkühlung des Motoröls, da der serienmäßige Wärmetauscher mit dem Kühlwasser das Motoröl nicht mehr richtig abkühlen kann, wenn der Motor auch heiß ist.

Zuerst war ein kleinerer RACIMEX- Kühler (9-reihig) unter dem Fahrzeugboden angebracht.

Der Kühler war in Fahrzeuglängsrichtung eingebaut. So ist die Kühlwirkung wohl geringer, aber evtl. auch die Beschädigungsgefahr verringert. Mit diesem Kühler erreichte die Öltemperatur auf der Autobahn immer noch bis ca. 115°C, deshalb habe ich beschlossen einen größeren Kühler einzubauen.

Dieser 16-reihige SETRAB-Ölkühler ist nun über dem Getriebe montiert, da er für den seitherigen Einbauort zu hoch ist. Außerdem ist er quer zur Fahrtrichtung eingebaut was die Kühlwirkung verbessert.

Der Anschluß des Zusatzölkühlers erfolgt durch eine Adapterplatte zwischen Ölfilter und Ölfilterflansch, in der ein Thermostat ab ca. 80°C den großen Ölkreislauf öffnet. Der Thermostat sitzt hinter der schwarzen Schraubkappe und ist letztlich eine Bimetallfeder die einen Kolben bewegt.

Die folgenden Bilder sollen das Funktionsprinzip verdeutlichen. Bei Raumtemperatur ist der Kolben zurückgefahren und es gibt eine Verbindung zwischen den Hohlräumen an der Oberseite und Unterseite der Platte. Somit sind beide Schlauchanschlüsse des Kühlers gleichwertig in den Ölkreislauf eingebunden und die “normale” Verbindung ist auch vorhanden. Da der Druck an beiden Schläuchen gleich ist, gibt es kaum Ölfluß durch den Kühler. Er erwärmt sich aber trotzdem leicht.

Sobald sich das Öl über die Öffnungstemperatur des Thermostaten erwärmt hat, verschließt der Kolben den direkten Durchgang zwischen Oberseite und Unterseite. Das Öl muß durch den großen Kreislauf mit Ölkühler fliessen.

Die FAQ des T3-Forums berichten von einer optimalen Öltemperatur von 80°C bis 90°C. Nun werde ich mal messen, was mit dem neuen Kühler für Öltemperaturen erreicht werden ...